Mitmachen
Artikel

Eine schrecklich nette Energieversorgung

Unter diesem Titel muss die Schweizer Energiestrategie eingeordnet werden. Eine Idee der Linken und Netten, welche schreckliche Auswirkungen auf die Bevölkerung unseres Landes und unseres Kantons hat. Nur scheinen dies in der Politik immer noch zu wenige zu merken. Obwohl die Sicht nach aussen es zeigen würde. Die EU – und allen voran deren einstiges wirtschaftliche Zugpferd, Deutschland – ist an an allen Ecken und Enden angeschlagen. Grund dafür ist die zu teure Energie und die falsche Energiestrategie.

Politikerinnen und Politiker sind teilweise noch entschuldigt, verstehen doch die wenigsten etwas von der Materie. Die Fachleute der Energieversorgung sowie der Lehre und Forschung können jedoch nicht entschuldigt werden. Sie müssen nun zwingend aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen und sich für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung einsetzen. Aber was machen sie? Sie verrechnen sich laufend, täuschen sich oder legen ihre eigene Überforderung offen. Leider kann ihr Verhalten nicht anders beschrieben werden.

Wie sonst soll erklärt werden, dass die Erwartungen an den Ertrag hochalpiner Solaranlagen um satte 92 Prozent reduziert wurden? Oder dass der prognostizierte Ertrag aus Wasserkraftprojekten, über welche im Mantelerlass 2024 abgestimmt wurde, um 25 Prozent gesenkt werden musste? Oder dass Stromfachleute heute laut sagen, die Energiewende könne nur mit Gaskraftwerken bewältigt werden? Davon war aus jenen Kreisen während der Abstimmung zum «Mantelerlass» kein Wort zu hören.

Liebe Leserinnen, liebe Leser. Die SVP bekämpfte damals die Änderung des Energiegesetzes auf nationaler Ebene, besser bekannt als «Mantelerlass». Dabei wurden uns Fake News – ja sogar Lügen – unterstellt. Und nun? Die damals so hochgelobten Stromerwartungen von Politik und Fachwelt fallen wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Da fragt man sich schon: Wer jonglierte hier mit Fake News? Die Antwort lautet: die politische Mehrheit, die Strombarone und die Hochschulen.

Aber wie geht es jetzt weiter? Haben die Strombarone aus der ungenügenden Leistung der Fachleute etwas gelernt? Ich tendiere dazu, Nein zu sagen. Aktuell wirbt die AXPO mit der Windkraft. 30 Terawattstunden Strom solle diese künftig in der Schweiz liefern – so ist es auf ganzseitigen Werbeflächen in Zürcher Zeitungen zu lesen. Bezahlt notabene mit dem Stromverkauf.

Der Schreibende war über diese Zahl irritiert und fragte direkt bei der AXPO-Kontaktstelle für Politik nach, wie dieses Szenario konkret aussehe. Die Antwort – nicht weniger irritierend – folgte rasch: Mit den 30 Terawattstunden wolle man einen theoretischen Wert aufzeigen, der aus Sicht der AXPO jedoch nicht erreicht werde.

Zur Frage «Wie geht es jetzt weiter?» halte ich fest: Die Fachleute und Strombarone haben nichts gelernt. Im Gegenteil. Sie werben weiterhin mit Fake News, irritieren und führen die Bevölkerung an der Nase herum. Alles nur, um die gescheiterte Energiewende zu rechtfertigen und den eigenen Stuhl – und damit üppige Saläre – zu sichern.

Die SVP des Kantons Zürich wird sich weiterhin mit aller Konsequenz gegen dieses Handeln einsetzen und die Missstände zutage fördern.

Paul von Euw, Kantonsrat SVP

Artikel teilen
weiterlesen
Kontakt
SVP Bauma Manuela Burkhalter Lipperschwendi 45 8494 Bauma
Telefon
079 543 39 59
E-Mail
Social Media
Besuchen Sie uns bei:
Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten und Zugriffe auf unsere Webseite analysieren zu können. Ausserdem geben wir Informationen zur Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen
Ich bin einverstanden